Zur Verteidigung des Resches auf Meinungsfreiheit
Die Absage die Idomeneo Oper in Deutschland aufzuführen hat mit Recht die
öffentliche Meinung in Deutschland geteilt und schockiert.
Im Anschluss an die Kontroverse um die Veröffentlichung der Mohammad
Karikaturen im dänischen Daily und der geschlossenen Offensive der islamischen
Strömungen und Staaten die Öffentlichkeit einzuschüchtern, gibt es nun eine
Wende zur Selbstzensur in Deutschland im Angesicht der Aggression und
Einschüchterung.
Die Rechte zu kritisieren, zur Satire und Spaß zu machen über die so
genannten Werte, einschließlich kultureller Traditionen und religiöser Werte,
sind ein schwer errungenes Recht, welches die fortschrittliche Menschheit über
viele Jahre geschützt hat durch blutige Schlachten hindurch gegen Religionen
einschließlich des Christentums und des Islam. Die Menschheit hat einen hohen
Preis bezahlt für das Recht zur Meinungsfreiheit und sie kann es sich nicht
bieten lassen, es wieder zu zerstören.
Das Recht auf Meinungsfreiheit hat den Inquisitionsgerichten und den
Kampagnen zur Bücherverbrennung der Faschisten in Europa widerstanden. Wir
können nicht die Unterdrückung nach Art der Taliban und der islamischen
Republik erlauben, in der Gesellschaft Deutschlands die Zügel zu übernehmen.
Selbstzensur und Beschwichtigung sind nicht die Antwort. Wir müssen die
Sicherung des Sekularismus organisieren und mobilisieren und die
bedingungslosen Rechte auf Meinungsfreiheit.
Hiermit erklären wir den Beginn der "Kampagne zur Verteidigung der
Meinungsfreiheit " und laden alle hierzu ein, insbesondere die Künstler
und die Schriftsteller, sich unserer Kampagne anzuschließen.
Wir können die Absage der Idomeneo Oper nicht tolerieren und wir wenden uns
an die fortschrittliche Bevölkerung und an all die Flüchtlinge und Migranten in
Deutschland, sich unserer Kampagne anzuschließen, um dieses fundamentale
Menschenrecht zu verteidigen.
Schließen Sie sich uns an, um die bedingungslosen Rechte auf
Meinungsfreiheit und Kritik zu schützen.
Kampagne zur Verteidigung der Meinungsfreiheit
27.September 2006